Weinbergpfirsich

image_9b2dfb8c-642c-4c82-aed5-ee8b7e1c8a8dDer Weinbergpfirsich ist eine Pfirsich-Unterart, die sich durch die Kleinwüchsigkeit ihres Baumes, ihre stark pelzige Schale, ihr rotes Fruchtfleisch und ihr intensives Aroma auszeichnet.

In seiner chinesischen Urheimat war der Weinbergpfirsich 2200 v. Ch., unter der Bezeichnung „Sing“ bekannt. Ca.150 v. Ch. kam er über Vorderasien nach Persien, und von dort aus zu den Römern, die ihn im nördlichen Europa einführten. Auf Wandgemälden in Pompeji hat man unter anderem auch Abbildungen des sogenannten „Perserapfels“ gefunden.

In Deutschland ist der Weinbergpfirsich seit dem Mittelalter verbreitet. Seit den 60’er Jahren ging seine Beliebtheit langsam zurück, während größere Pfirsichsorten und weniger anfällige Nektarinen seinen Platz in den Obstkörben einnahmen.

Mittlerweile erlebt der Weinbergpfirsich aber eine Renaissance, da der Baum mit seinen intensiv-rosafarbenen Blüten schöne Farbtupfer in die recht farblosen Weinhänge setzt. An der Mosel gibt es sogar eine Initiative, deren Motto „Kein Weinberg ohne Baum“ lautet. Außerdem setzt sich die Frucht als Dessertobst und als Grundlage für besonders aparte Obstbrände mehr und mehr durch.

Hier sehen Sie ein paar flüssige Gründe für das erfolgreiche Comeback dieses Obstes!

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