Herstellung

image_6625d7e5-85c8-48c8-b3dd-16dc91c45365Vor der eigentlichen Destillation steht die Kunst der Einmaischung und der Gärung des frischen Obstes. Die besten Voraussetzungen für einen erstklassigen Brand sind die Beschaffenheit des Obstes und die Sauberkeit der Maischebehälter.

Es sollten nur vollreife Früchte mit viel Zucker und kräftigem Aroma verwendet werden. Fauliges Obst, Stiele, Blätter und andere Verunreinigungen können sich schnell negativ auf den jungen Brand auswirken. Die früher viel benutzten Holzfässer werden heute meistens durch Kunststoff- bzw. Edelstahltanks abgelöst. Eine Reinigung dieser Maischebehälter ist um ein Vielfaches leichter als die mühevolle Reinigung der Holzfässer.

Nach der Säuberung und Zerkleinerung des Obstes wird der Maische oft eine Reinzuchthefe beigefügt, um eine gleichmäßige und kontrollierte Fermentierung (Gärung) ablaufen zu lassen. Durch die Vergärung des Fruchtzuckers entsteht schließlich eine fertig Maische mit einem Alkohol-Gehalt von ca. 7 – 10 % vol..

Nun schließt sich der Brennvorgang an, in dem die Maische in das eigentlich gewünschte Produkt verwandelt wird. Hierbei unterscheidet man zwischen einer kontinuierlichen und einer diskontinuierlichen Destillation. Bei der Ersteren wird der Destillierkolben ständig mit dem entstandenen Produkt gespeist und Rückstände entfernt.

Bei der diskontinuierlichen Destillation wird immer die gesamte Menge der Maische verarbeitet und der Brenndurchlauf mehrfach wiederholt.

Das so entstandene Destillat hat dann einen Alkoholgehalt von ca. 70 – 80 % vol..

Durch Hinzufügen von destilliertem Wasser wird das Destillat zu einem trinkfähigen Genuss für Körper, Seele und Geist!

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